© Daronk Hordumrong via iStock

E-Commerce erreicht Rekordwert

14. März 2022

Von Lebensmitteln, Elektronik, Möbel bis hin zur Kleidung – jeder siebte Euro landete im vergangenen Jahr in den Kassen des Onlinehandels. Dies zeigen die neuesten Erhebungen des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh).

Der Handel ohne E-Commerce sei jetzt schon nicht mehr denkbar, weder für Konsument: innen noch für Händler:innen, erklärt bevh-Präsident Gero Furchheim. So stieg der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce im Jahr 2021 um 19 Prozent auf 99,1 Mrd. Euro. Dabei wurde 40,2 Prozent des Umsatzes über mobile Endgeräte erwirtschaftet. Trotz des gesunkenen Umsatzes bei den digitalen Dienstleistungen betrug das Gesamtvolumen mehr als 107 Mrd. Euro.

Nicht nur die jüngere Generation shoppt online

Waren es anfangs noch vor allem die Jüngeren, die das Online-Shopping nutzten, seien 2021 Käufer:innen ab 50 Jahren für mindestens die Hälfte aller Einkäufe im Internet verantwortlich gewesen. Der Onlinehandel ist damit generationenübergreifend in der breiten Masse der Bevölkerung angekommen. Bemerkenswert dabei ist auch die hohe Kundenzufriedenheit: Der Anteil „zufriedener“ und „sehr zufriedener“ Onlinekäufer:innen erreichte mit 96,3 Prozent einen neuen Rekordwert. Damit haben noch nie zuvor so viele Menschen in Deutschland so viel online eingekauft und gleichzeitig eine so hohe Zufriedenheit geäußert.

Social Media als Gateway zum Handel

Die zunehmende Nutzung von Smartphones erhöhte ebenfalls das Umsatzvolumen des Mobile-Commerce um 56,5 Prozent auf 39,9 Mrd. Euro. Dies entspricht gut 40 Prozent des gesamten E-Commerce-Umsatzes. Damit werde sich in den kommenden Jahren auch die Art und Weise verändern, wie der Online-Handel aussehe, erklärt der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des bevh, Martin Groß-Albenhausen. Webseitenshops verlören künftig an Relevanz.

Auf diesen Wandel müssten sich Online-Händler:innen anpassen, meint auch fynax-Leiter Saravanan Sundaram. Viele Kund:innen holen sich relevante Informationen vermehrt aus Social Media. Dieser Absatzkanal biete vor allem neuen Händler:innen die Möglichkeit, sich gegen bereits bekannte Player:innen zu positionieren. Wichtig dabei sei es, dass man seine Kanäle/sein Angebot optisch ansprechend gestalte. Etwa wie beim Live-Shopping, bei dem Influencer:innen in Echtzeit Produkte im Livestream vor der Kamera zeigen. Diese rasanten Entwicklungen zeigen nicht nur, dass die Menschen Vertrauen in den E-Commerce aufgebaut haben, sondern auch, dass die Zukunft des Handels digital denkt, lernt und arbeitet.

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