© PeopleImages via iStock

Im März einigte sich die Ampelkoalition auf einen gemeinsamen Entwurf einer Gesetzesgrundlage für die bundesweite Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete und Asylbewerber:innen. Der Deutsche Bundestag stimmte nun vergangene Woche diesem Entwurf zu: Die Bezahlkarte soll Kommunen und Behörden entlasten, den Verwaltungsaufwand reduzieren und Überweisungen der staatlichen Unterstützung in die Herkunftsländer unterbinden. Wie die Bezahlkarte für Online-Zahlungen eingesetzt wird, haben wir für euch recherchiert.

Was ändert sich mit der neuen Bezahlkarte?

Bisher erfolgte die Auszahlung der staatlichen Unterstützung bar und direkt bei den jeweiligen Behörden oder Aufnahmeeinrichtungen vor Ort. Das soll sich jetzt ändern: mit der neuen Bezahlkarte soll das Geld direkt an die zuständigen Banken überwiesen werden, die dann wiederum die Konten der jeweiligen Karten aufladen. In Form einer Prepaid-Debitkarte kann die Karte dann in stationären Geschäften und für die Bargeldabhebung genutzt, aber auch online eingesetzt werden. Doch wie genau funktioniert das? Gibt es Einschränkungen bei der Nutzung der Karte? Und was müssen vor allem Online-Händler:innen dabei beachten?

Die Einschränkungen

Ganz generell sind Zusatzfunktionen oder Einschränkungen Ländersache. Die technische Abwicklung dagegen soll einheitlich geregelt werden. Im Grundsatz einigte sich die Ampelkoalition allerdings auf die folgenden Punkte:

  • Online-Überweisungen oder Karte-zu-Karte-Überweisungen sind nicht möglich
  • Nutzung der Karte im Ausland ist nicht möglich
  • Überziehen der Karte bzw. eine Kontobindung ist nicht möglich
  • Onlineeinkäufe können prinzipiell getätigt werden
  • Onlineeinkäufe außerhalb der EU werden nach Möglichkeit ausgeschlossen
  • Bargeldabhebung ist nur im Inland möglich

Die Nutzung der Bezahlkarte im Online-Handel

Die Bezahlkarte kann prinzipiell im Online-Handel genutzt werden und unterscheidet sich in der Zahlungsabwicklung nicht von anderen Prepaid-Debitkarten. Das heißt, die Zahlungsabwicklung für Online-Händler:innen erfolgt ganz wie gewohnt. Verstöße gegen Nutzungseinschränkungen der Karte sind grundsätzlich nicht möglich, da etwaige Einschränkungen bereits im Vorfeld technisch konfiguriert werden. Die Ampelkoalition arbeitet in diesem Zusammenhang mit Unternehmen und Dienstleister:innen wie Givve oder Paycenter zusammen, die wiederum für die technische Konfiguration und Bereitstellung der Bezahlkarten zuständig sind. Beispielsweise ist Paycenter für die Bereitstellung der Karten in Bayern und weiteren Kommunen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg zuständig. Die Vergabe der Aufträge erfolgt öffentlich.

DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Online-Händler:innen kennen es: Das Angebot der Zahlungsdienste sowie eine schnelle und unkomplizierte Zahlungsabwicklung sind das „A und O“ für jeden erfolgreichen Online-Shop. Denn durch lästige oder unnötig viele Zahlungsschritte können Kund:innen schnell das Interesse verlieren. Das weiß auch PayPal – der Zahlungsdienstleister vereint mit PayPal Check-out eine Komplettlösung für Onlinezahlungen und ermöglicht es Online-Händler:innen ihre Zahlungsabwicklung so zu vereinfachen. PayPal Check-out wurde jetzt mit neuen Funktionen erweitert, die besonders kleine und mittelständische Unternehmen interessieren dürften.

Die Neuerungen bei PayPal Check-out

Der Check-out ermöglicht es Nutzer:innen künftig, Zahlungsmethoden im „PayPal Vaulting-Tool“ zu speichern und damit schneller und einfacher auf die bevorzugte Zahlungsart zurückzugreifen. Außerdem ist ein „Real-Time Account Updater“ für Kartendaten hinzugefügt worden. Dieser ermöglicht Kund:innen, ihre Zahlungsdaten aktuell zu halten und gebührenpflichtige Rückbuchungen – beispielsweise bei Ablauf der Kreditkarte o.Ä. – zu vermeiden.

Apple & Google Pay integriert

Zu den wichtigsten Neuerungen gehört zweifelsohne die Einführung und Integration der Zahlungsoptionen von Apple und Google Pay. Managing Director von PayPal Deutschland Jörg Kablitz erklärt den Schritt des Unternehmens wie folgt: „Der Onlinehandel entwickelt sich kontinuierlich weiter und Unternehmen (KMUs) benötigen Zugang zu einer Reihe von Tools, die ihnen helfen, Umsätze zu steigern und effizienter zu arbeiten. Mit PayPal Check-out können Onlinehändler:innen mit einer einzigen Integration Zugang zu all diesen Features erhalten.“

Cybersecurity

Unternehmen sollten bei allen Zahlungsanbieter:innen immer auf Cybersecurity-Maßnahmen achten, um die sensiblen Daten ihrer Kund:innen sicher abspeichern zu können. PayPal Check-out bietet hierfür bei berechtigten Transaktionen eine Haftung in den Bereichen Betrugsschutz, Rückbuchungsschutz und Verkäufer:innenschutz an.

Integration von PayPal Check-out

Das Zahlungssystem von PayPal kann über Shopsystem-Anbieter:innen oder mithilfe manueller Integrationsschritte in deinen Payment-Prozess integriert werden. In diesem Zusammenhang bietet die Komplettlösung alle gängigen lokalen Zahlungsmethoden sowie flexible Finanzierungsoptionen. Verkäufer:innenschutz und Betrugsschutzsysteme obliegen dabei PayPal.


DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.