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Resilienz im Online-Handel

Amazon, eBay und Alibaba, jetzt auch TikTok, Shein und Temu – in einer Zeit, in der die Konkurrenz im E-Commerce stetig wächst, ist es auch für Online-Händler:innen von größter Bedeutung, die Performance ihrer Webshops zu messen und besser zu verstehen. Web-Traffic-Metriken bieten dir die Möglichkeit, das Verhalten deiner Besucher:innen zu analysieren, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um deine Conversion-Rate zu steigern und deinen Umsatz zu maximieren. Wie genau können sogenannte Analytics-Lösungen auch zum Vorteil deines Shops eingesetzt werden? Wir gehen auf die wichtigsten Analytics-Tools im E-Commerce ein und zeigen warum Web-Traffic-Metriken nicht nur die Customer Experience deines Shops verbessern, sondern allgemein dazu beitragen deine Verkaufsperformance zu maximieren.


Traffic-Quellen

Ein entscheidender Faktor bei der Verbesserung deines Online-Shops, ist die genaue Erfassung der Traffic-Quellen. Es ist wichtig zu verstehen, auf welche Weise und von wo Nutzer:innen auf deinen Webshop zugreifen. Durch gezieltes Platzieren von Links in Suchmaschinen, sozialen Medien oder durch Verlinkungen in Blogbeiträgen und Artikeln lässt sich dein Traffic dabei erhöhen.

Besonders wichtig ist dabei, den Online-Shop für die mobile Nutzung zu optimieren. Denn: die meisten Verbraucher:innen kaufen mobil über das Smartphone ein. Es spielt also auch eine entscheidende Rolle den Webshop so benutzerfreundlich wie möglich zu präsentieren. Eine weitere Maßnahme ist die Suchmaschinenoptimierung. Auch hier kann durch gezielte Optimierung die Sichtbarkeit deines Online-Shops deutlich verbessert und dadurch mehr Traffic generiert werden.

Alles in allem gilt diese Faustregel: Je mehr Daten und Informationen deinen Analyse-Programmen zur Verfügung stehen, desto besser können diese Tools dir dabei helfen, das Nutzungsverhalten deiner Kund:innen zu verstehen.

Conversion- und Click-Through-Rate

Die Conversion- und Click-Through-Rate spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung der Performance eines Webshops. Sie bieten wertvolle Einsichten in die Effektivität von Impressions, Klicks und Conversions. Sie sind nicht nur auf abgeschlossene Käufe beschränkt, sondern auch auf andere Aktionen, wie zum Beispiel die Registrierung beim Newsletter, das Herunterladen von Dateien oder das Ausfüllen von Formularen.

Analyse-Tools ermöglichen es dir, die tatsächlichen Conversions deiner Kund:innen zu verfolgen und auszuwerten. So kannst du beispielsweise feststellen, ob die Conversions über bezahlte Werbekampagnen oder über organische und kostenlose Quellen generiert wurden und kannst deinen Shop entsprechend anpassen.

Ladezeiten

Ladezeiten beeinflussen das Usability- und Suchmaschinen Ranking deines Webshops. Das heißt, eine kurze Ladezeit hat positive – eine lange Ladezeit dagegen negative Auswirkungen auf deine Webperformance. Das macht dieses Beispiel deutlich: Wenn der Ladeprozess deines Onlineshops in den ersten zwei Sekunden nach Aufruf abgeschlossen wird, dann steigen automatisch auch die gemessenen Conversions. Im Gegenzug sinkt aber mit jeder extra verstrichenen Sekunde die Conversion Rate um gute 4,5 Prozent.

Beachte, dass lange Ladezeiten vor allem durch Bilder und Videos mit zu großem Speichervolumen entstehen, aber auch eine fehlende Mobil-Optimierung deiner Webpage kann dazu beitragen. Deswegen: kümmere dich um gute Analytics-Lösungen vorab, die deine Ladezeiten nach Browser-Typ, Version, Gerätetyp und Modell bewerten. Durch die erhaltenen Informationen kannst du deinen Webshop an den entsprechenden Stellen ggf. nachjustieren.

Kund:inneninformationen

Verschiedene Kund:innensegmente können mithilfe von Analytics-Tools erfasst werden, um Informationen über das Alter, Geschlecht, den Standort und das benutzte Gerät der Verbraucher:innen zu erhalten. Dadurch können Zielgruppen entwickelt und zielgerichteter Content für beispielsweise mobile Nutzer:innen unter 30, erstellt werden.

Sitzungsdauer & Bounce Rate

Die Sitzungsdauer und die Bounce Rate sind wichtige Metriken, um die Qualität des Contents und die Usability deiner Website zu bewerten. Eine kurze Sitzungsdauer kann auf Probleme wie lange Ladezeiten, ungenügende Usability der Shop-Funktionen oder ein schlechtes Interface generell hinweisen. Die Bounce Rate gibt dabei Auskunft darüber, wie viele Nutzer:innen zu anderen Websites oder Shops abwandern.

Mit den entsprechenden Analytic-Tools können in diesen Kategorien wichtige Informationen über das Engagement der Shop-Besucher:innen, wie das Verlassen einer Seite, das Ausfüllen von Formularen, Downloads und die Verweildauer beim Scrollen ermittelt werden. Dadurch kannst du auch feststellen, ob Schaltflächen, Formulare und Downloads wie gewünscht funktionieren.

Funnel

Der sogenannte Funnel ermöglicht es, einen Idealpfad für Benutzer:innen zu definieren und diesen mit dem tatsächlichen Nutzer:innenverhalten abzugleichen. Dadurch kann die gewünschte Customer Journey mit der tatsächlichen verglichen werden und es können funktionierende oder nicht funktionierende Dateipfade identifiziert und justiert werden.

Fehlermeldung 404

Fehlermeldungen wie „Seite nicht gefunden (404)“ müssen von Analytics-Lösungen dokumentiert werden, da sie eine negative Benutzer:innenerfahrung wiederspiegeln, die sich negativ auf die Conversion Rate auswirkt und unter anderem auch die SEO-Strategie deines Shops beeinträchtigt.

Web-Traffic-Metriken – darauf solltest du achten

Um einen erfolgreichen Online-Shop zu betreiben, ist es wichtig, dass alle Seiten, Funktionen und vor allem das Menü übersichtlich und einfach zu bedienen sind. Dadurch ermöglicht man Kund:innen eine hochwertige Usability und eine angenehme Customer Experience. Eine gute Customer Experience wiederum steigert die Loyalität deiner Kund:innen und erhöht die Chance, dass sie zurückkommen.

Jedoch sollten Händler:innen nicht nur auf attraktives Webdesign setzen, sondern auch gute Analytics-Lösungen anwenden, um die Performance des Webshops regelmäßig zu kontrollieren. Gute Analytics-Lösungen helfen dir dabei, das Kaufverhalten und die Wünsche der Endverbraucher:innen besser zu verstehen und so die User Experience zu verbessern und die Conversion Rate deines Webshops zu erhöhen.

Es ist wichtig zu beachten, dass gängige Analytics-Software Lösungen wie Universal Analytics oder Google Analytics 4 die gespeicherten Daten in den USA erheben und damit gegen die Compliance-Richtlinien der Datenschutzgesetzverordnung (DSGVO) verstoßen. Um rechtliche Konflikte zu vermeiden und eine transparente und nachhaltige Datenerhebung auf europäischem Niveau anzubieten, sollte man sich deswegen nach datenschutzfreundlicheren Alternativlösungen umsehen. Diese Lösungen kommen auch bei Verbraucher:innen besser an, denn eine DSGVO-konforme Datenerhebung basiert immer auf der ausdrücklichen Einwilligung der Shop-Besucher:innen und muss in einem separaten Fenster per Mausklick aktiviert werden.


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Resilienz im Online-Handel

Die E-Commerce-Branche ist inzwischen generationenübergreifend bekannt und beliebt. Ob Big Market Places wie Amazon, Galaxus und eBay, oder Webshops deiner Lieblingseinkaufsläden wie H&M oder Zara – noch immer von einem Trend zu sprechen wäre 2023 wohl eine Untertreibung. Ganz im Gegenteil sind Onlineshops inzwischen eine Überlebensstrategie für Händler:innen, vor allem im Zuge der Corona-Pandemie sah sich auch der stationäre Handel mehr und mehr dazu gezwungen sich anzupassen. Was die Online-Branche so attraktiv macht und warum immer mehr Unternehmen und Händler:innen ihre Online-Präsenz ausbauen, erfährst du in der neuesten Ausgabe unseres fynax-Blogs.

Digitalisierung als Chance für den stationären Handel?

Der stationäre Handel steht vor allem im Zuge der Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen, denn gestiegene Kund:innenerwartungen und ein verstärkter Wettbewerb mit der E-Commerce-Branche setzen dem Einzelhandel zu, doch bietet diese Entwicklung auch durchaus Chancen zur Weiterentwicklung des eigenen Geschäfts.

Die Kund:innen kaufen vermehrt aus der Bequemlichkeit des eigenen Heims online ein, wünschen sich aber trotzdem ein personalisiertes digitales Einkaufserlebnis und einen qualitativ-hochwertigen Kundenservice. Warum digitale Abläufe auch den stationären Einzelhandel entlasten können und dazu beitragen können, ein hybrides Verkaufsmodell zu etablieren, fassen wir hier für euch zusammen.

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Die Vorteile eines Online-Shops

Was macht den E-Commerce so attraktiv? Ein großer Pluspunkt des Online-Shops dürfte der vergleichsweise simple Einstieg ins E-Business sein. Denn E-Commerce ist auch mit kleinerem Budget möglich, das heißt auch Start-Ups oder kleinen Unternehmen ist die Chance geboten, ohne große Hindernisse durchzustarten. Das liegt vor allem daran, dass Online-Shops keine Ladenmiete zahlen müssen, automatisierte Abrechnungen möglich sind und man bequem, also zeit- und ortsungebunden verkaufen kann.

Einen weiteren Pluspunkt stellen auch die Erreichbarkeit und Verfügbarkeit des Webshops dar. Im Gegensatz zum stationären Handel ist der Webshop nicht an Öffnungszeiten oder seine Location gebunden und damit 24/7 für die Kund:innen verfügbar. Bestellungen können online, jederzeit und von überall aufgegeben werden. Online-Händler:innen können damit beispielsweise auch von den Möglichkeiten des internationalen Handels profitieren und sich damit eines größeren Absatzmarktes bedienen – vorausgesetzt, sie verfügen über die erforderliche Logistik.

Wirtschaftlich betrachtet macht sich vor allem die Einsparung der Personalkosten bemerkbar: Ein Online-Shop und automatisierte Abrechnungsprozesse sind nicht auf Personal angewiesen, sondern funktionieren digital.

Wie nutzt man den Webshop effektiv?

Der eigene Webshop kann schnell und einfach mit der entsprechenden Software konfiguriert werden. Durch die Möglichkeit des automatisierten Verkaufsprozesses und flexiblen Verkaufsstrategien kann der Absatz erheblich gesteigert werden. Vor allem die digitale und crossmediale Nutzung der verschiedenen Kanäle, wie zum Beispiel der Verkauf und die Bewerbung über Social Media erleichtert den Verkaufsprozess zusätzlich.

Nicht zu unterschätzen sind außerdem die effektive Nutzung von Analysetools oder Business Intelligence Lösungen, die es Online-Händler:innen ermöglichen ihre Alters- und Zielgruppen besser zu identifizieren, Konsument:innen und deren Kaufverhalten besser zu verstehen und zu prüfen, ob beispielswiese durchgeführte Werbeaktionen und Kampagnen greifen oder nicht.

Der Online-Shop: nur Vorteile?

Die Vorteile eines Online-Shops liegen auf der Hand, doch ist das die ganze Story? Nicht ganz! Es gibt durchaus auch Risikofaktoren in der E-Commerce-Branche, die von Händler:innen nicht außer Acht gelassen werden dürfen.

Der Handel im E-Commerce erfordert eine Online-Marketingexpertise. Nur eine gezielte SEO-optimierte Werbung kann auf den entsprechenden Social-Media-Kanälen deine Zielgruppe erreichen und damit deine Reichweite erhöhen. Doch auch hier ist das Ganze nicht so einfach, wie es sich anhört: Der Einstieg in den Online-Handel gestaltet sich zwar relativ einfach, dennoch ist die Konkurrenz auf dem Markt hoch. Als Online-Händler:in solltest du vesuchen ein Alleinstellungsmerkmal zu haben, um dich von der Masse abzuheben.

Die aktuelle Lieferkettenproblematik zeigt außerdem auf, wie sehr die Online-Branche von einer funktionierenden Logistik lebt. Lagermöglichkeiten der eigenen Ware oder eben funktionierende Lieferketten beim Dropshipping sind entscheidende Faktoren für Online-Händler:innen weltweit.

Außerdem ist es sehr wichtig eine greifende und wirksame Cybersecurity im Online-Shop zu konfigurieren. Im Online-Handel sind die Gefahren des Datenabgriffs deutlich höher als im stationären Handel. Die Datensicherung der Kund:innen und damit der Datenschutz, wie auch die Gewährleistung eines einwandfreien Zahlungssystems und einer lückenlos funktionierenden Logistik sind Risikoquellen, die jede:r Online-Händler:in betreffen.


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